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 Betreff des Beitrags: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 19. März 2015, 17:49 
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Registriert: Montag 16. März 2015, 17:39
Beiträge: 4
Lange Zeit habe ich die Entwicklung aus der Distanz betrachtet und verfolgt. Viele Dinge wurden geschrieben und alles, was ich gelesen habe, entspricht weitgehend der Wahrheit. Heute schreibe ich hier meine Gedanken dazu nieder.
Das ganze Ausmaß des Betrugs in der Spätregen Mission kann ich noch gar nicht erfassen. Ich bin zu tiefst erschüttert, was hinter der frommen Fassade der Spätregen Mission zum Vorschein gekommen ist. Die Gier nach Geld, der Geiz und die Sorgen um die eigene Existenz haben viele Herzen so verändert, dass ich heute entsetzt bin, wenn ich in die Gesichter der früheren Weggefährten sehe und ihre Aussagen höre.
Alles, worüber man sich in der Spätregen Mission entrüstet hat, die Korruption, der Betrug, die Unehrlichkeit, die Falschheit, die da draußen in der bösen Welt herrschen würden, ist heute innerhalb der Spätregen Mission zum Vorschein gekommen. In einem Ausmaß, dass es mir die Sprache verschlägt.
Alles Böse, was man sich als Mensch denken kann, gibt es innerhalb der Spätregen Mission. Die Spätregen Mission hat bei mir jeglichen Respekt und den letzten Funken Ehre verloren. Es ist eine Schande bei diesem Verhalten, den Namen Gottes überhaupt noch in den Mund zu nehmen.

Mir erscheint das gesamte aktuelle Auftreten als eine mühselige Show, die eigene Schuld zu verbergen und die Fassade der angeblich guten und gerechten Gemeinde aufrecht zu erhalten. Aber dies gelingt immer weniger, weil sich die Sünde breit gemacht hat und an allen Ecken und Enden heraus quillt. Die Unehrlichkeit und Heuchelei schreit zum Himmel. Die Heuchelei und Falschheit war schon immer da. Sie wurde so geschickt in einem ungeheuren, religiösen Betrugsbild versteckt, dass sie schwer zu entdecken war. Aber heute hat sich die Lüge selbst entlarvt.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er weiter an der Lüge Anteil haben will, oder einen neuen Anfang in ein ehrliches Leben wählen will. Jedem bietet sich diese Chance. Es gibt keine Entschuldigung mehr, bei dem Betrug weiter mitzumachen. Es gibt nur Ausreden.
Es nützt auch nichts, vermeintlich erfolgreiche Gemeinden zu kopieren und nachzuahmen. Die Fruchtbarkeit der vielen anderen Gemeinden kommt nicht von weiteren religiösen Ritualen, die die Spätregen Mission nur nachahmen müsste. Solange das verfaulte Fundament in der Spätregen Mission nicht heraus gerissen wird, wird sich der stinkende Eiter immer weiter ausbreiten.
Der tiefe Fall der Spätregen Mission lässt mich erschaudern. Es ist sehr bedauerlich und schade für die vielen Menschen, die um ihr Leben betrogen wurden und heute noch betrogen werden.

Zur Umkehr gibt es nur einen Weg. Da helfen keine religiösen Handlungen. Da können noch so viele früh morgens im Saal kriechen und sich in der Asche wälzen. Dies ist alles vergebliche Ablenkung.
Zu Zachäus wurde gesagt: (Lk 19,5) „Steig schnell herab (Anmerkung: von deinem Baum, auf den du gestiegen bist). Und Zachäus stieg eilends herab von seinem Baum“ und hat so reagiert: (Lk 19,8) „Zachäus aber trat hin und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück!“ (Anmerkung: weil er genau wusste, was für ein Betrüger er war). Dies ist eine echte Umkehr. Alles andere ist nur eine Fassade.

Die Entschuldigungen der Spätregen Mission sind nur zweckdienliche Fassade. Das Sündenbekennen der Spätregen Mission ist nur Fassade, aber keine echte Busse und Umkehr. Die Menschen werden maßgeblich durch dieses religiöse Ritual in der Schuld gefangen gehalten. Vergebung der Sünden und Freiheit von Schuld ist etwas ganz anderes. Es steht jedem frei, sich den Weg auszusuchen, der für ihn der bequemste erscheint. Wenn jemand absolut an der Spätregen Mission festhalten will, weil es sich dort vielleicht so bequem religiös leben lässt, darf dies gerne tun.
Der Geist, der in der Spätregen Mission schon immer geherrscht hat, hat seine Macht und seinen Schrecken für mich verloren. Seine hässliche Fratze ist enttarnt und heute für alle sichtbar, die es sehen und erkennen wollen.

Wer frei sein will, muss eine Entscheidung treffen, wem er dienen will:
Dem Gott von Himmel und Erde oder dem Herrn der Spätregen Mission. Gott und dem Mammon geleichzeitig dienen geht nicht.

Ich wünsche vielen weiteren Menschen den Mut, sich nicht mehr davor zu drücken und einschüchtern zu lassen, sondern die Verantwortung für das eigene Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich von der Macht der Spätregen Mission zu trennen. Hilfen dazu gibt es genügend. Den ersten Schritt muss jeder selber gehen! Gehen nicht reden!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 19. März 2015, 21:29 
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Registriert: Mittwoch 5. Juni 2013, 22:27
Beiträge: 146
Zu wahr, mehr als wahr oder noch zu wenig wahr, leider wahr . . . .
Die meisten dieser Schilderungen und Erfahrungen decken sich mit meinen eigenen.

Auch ich musste/muss mit Erschrecken und Erstaunen den Atem anhalten, wenn ich an Weggefährten/Innen denke und ihre heutigen Sichtweisen zu verdauen versuche.
Menschen, die ich als gleichwertige Brüder und Schwestern respektierte . . . Wo sind sie heute gelandet? Sie rudern anstatt in reinem Wasser in undurchsichtigen Kloaken umher, ohne Zulauf und ohne Ablauf.
Inzwischen ist vieles offenbar geworden, was sooo verwerflich ist, dass es jeder/m, die/der das sieht, die Entscheidung leicht macht, sich zuerst innerlich und dann vielleicht auch äusserlich von dieser stolzen und verbrecherischen Gruppierung zu trennen. Speziell von deren Leitern, die Lüge, Unrecht und den Mammon lieben und anbeten.
Das ist Schritt Nr. 1. Und das ist ein guter Schritt.

Schritt Nr. 2 ist, sich an den lebendigen Gott zu wenden, mit allen Verwundungen und Schäden, die man in den vergangenen Jahren erlitten hat und sich IHM in die Arme zu werfen, der gross an Gnade und reich an Erbarmen ist, und die Elenden und Hilfesuchenden freundlich aufnimmt und ihnen ihren Platz an gedeckten Tischen des Himmels anbietet.

Vor etwa 3 Wochen gaben mir fremde Menschen den Namen und Telefon-Nr. einer ehemaligen "Sussie" bekannt, die vor 30 Jahren das Glaubenshaus verliess.
Sie sagte, sie wollte schon immer Gott dienen, auch in Spätregen, bis der Druck zu gross wurde, sodass sie sah, dass dort nicht mehr ihr Platz ist.
Und sie stellte vor mir einen Krug Tee auf und sagte: Jetzt aber musst du mir erzählen. (Wir haben uns nach 30 Jahren Entfremdung und Trennung einfach mit DU und Vornamen angesprochen. ;) und aus Freude über das Wiedersehen herzlich umarmt. Dass dies in den SR-Hausregeln so nicht vorgesehen ist, kümmerte uns einen alten Hut.)
Und nach etwa einer Stunde sagte sie: Du kommst uns vor wie der Mann vom Mond, der uns Dinge erzählt, von denen wir keine Ahnung hatten und an Brutalität alles übertreffen, was wir uns vorstellen konnten.
Sie ist heute sehr glücklich und bereut niemals ihren Entschluss. Denn auch sie hat einen besseren, guten, liebenden Vater und den Frieden des Heiligen Geistes gefunden.
Dem Ober-Feldwebel in Spätregen und seinen Unterfeldwebeln (Propheten) trauert sie in keinster Weise nach.

Es wird interessant zu beobachten sein, wie die Menschen, die heute noch mit der Spätregen-Mission verklickert sind, sich weiter vorwärts bewegen.
Und wie SR-Verantwortliche, die sich als solche fühlen, mit der eigenen Befindlichkeit umzugehen wissen und vielleicht auch selber sich aufmachen, um zum Vater im Himmel umzukehren.
Es wäre die beste Variante, die auch ihnen gegönnt sei.
Aber klar ist auch, dass man "hinschaut" auf sein eigenes Leben wie der verlorene Sohn, und ermisst, dass bei Schweinen keine Zukunft mehr ist und man sich entscheiden muss, aufzustehen und den Weg zu seinem Vater zurück zu gehen.

Die Zukunftsperspektiven für die Spätregen-Mission sind so eng wie ein Nadelöhr geworden.
Eine ernste Situation. Aber in Gemeinschaft mit Gott möglich, der das Wort "unmöglich" nicht kennt.
Aber dafür kennt ER ein anderes Wort sehr gut und handelt demgemäss: Wunder sind für IHN eine ganz natürliche Sache! Und diese Wunder, egal welcher Art, die tut ER für Menschen, nicht für sich selber!
Dies erlebte auch der verlorene Sohn, denn er erwartete Schelte und im besten Fall, geduldet zu werden.
Und das Wunder war: Er wurde vollständig angenommen und der Vater machte eine riesige Party für ihn. Damit rechnete er auf keinen Fall. Aber es ist geschehen!! Ein Wunder der Barmherzigkeit.

Kaleb


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2015, 16:34 
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Auch ich finde deinen Mut zur Offenheit, lieber Michael, bewundernswert. Das ist wundervoll, wenn Menschen sich trauen, so klar und so eindeutig zu ihren Gedanken und Worten zu stehen. Ich sag einfach mal Danke - darin bist du mir wertvolles Vorbild. Für derartige Courage empfinde ich tiefe Wertschätzung und hohe Achtung.

Lieber Gruß,
Pünktchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2015, 17:33 
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Registriert: Montag 3. Juni 2013, 17:06
Beiträge: 177
MichaelReiter hat geschrieben:
Lange Zeit habe ich die Entwicklung aus der Distanz betrachtet und verfolgt. Viele Dinge wurden geschrieben und alles, was ich gelesen habe, entspricht weitgehend der Wahrheit.
Zumindest entsprechen die aufgeschriebenen Erfahrungen den vielfältig gemachten Wahrnehmungen. Wenn man davon ausgeht, dass Wahrheit niemals eine Eigenschaft von Dingen ist, dann bezieht sie sich auf unsere Urteile / Bewertungen über Dinge / zu Dingen und in diesen gab es hier sehr viel Übereinstimmung.

MichaelReiter hat geschrieben:
Heute schreibe ich hier meine Gedanken dazu nieder.
Das ganze Ausmaß des Betrugs in der Spätregen Mission kann ich noch gar nicht erfassen. Ich bin zu tiefst erschüttert, was hinter der frommen Fassade der Spätregen Mission zum Vorschein gekommen ist. Die Gier nach Geld, der Geiz und die Sorgen um die eigene Existenz haben viele Herzen so verändert, dass ich heute entsetzt bin, wenn ich in die Gesichter der früheren Weggefährten sehe und ihre Aussagen höre.
Alles, worüber man sich in der Spätregen Mission entrüstet hat, die Korruption, der Betrug, die Unehrlichkeit, die Falschheit, die da draußen in der bösen Welt herrschen würden, ist heute innerhalb der Spätregen Mission zum Vorschein gekommen. In einem Ausmaß, dass es mir die Sprache verschlägt.
Ja, interessant. Da trifft dann tatsächlich zu, dass jene, die am lautesten schreien, oftmals ordentlich viel Dreck am Stecken haben. Sollte das Geschrei gegen das Böse von eigenen Bösartigkeiten ablenken? Warum aber merkten viele Menschen erst spät, dass die SR - Führung nichts von Gerechtigkeit und Fairness versteht? Selbst so einfachen Lebensweisheiten wie "Was ich selber nicht mag, mute ich auch anderen nicht zu", wurden sie nicht gerecht. Dennoch wurden sie über Jahrzehnte verherrlicht. WARUM? Wie konnte es dazu kommen? Ich würde es so gerne verstehen können.
Radikale religiöse Bekenntnisgemeinschaften wie SR sind von mangelndem Realitätsbezug gekennzeichnet und liefern Hinweise auf einen bestimmten Auserwähltheitsdünkel. In solchen radikalen Gemeinschaften passieren schlimme Sachen, weil sich die obere Führungselite im Bewusstsein ihrer "Auserlesenheit" ihre Lebensgesetze selbst konfiguriert - was ja auch durchaus logisch ist, denn diese angeblich besseren Oberen halten sich schließlich selber für ein Art Götter. Dies bedeutet, dass religiöse Inhalte als Ausrede für Macht- und Manipulationsspiele herzuhalten haben. Solche wenig empathiefähigen Typen erheben derartig rücksichtslose Lebensweisen zu ihrem Lebensinhalt, um selbsterhöht über ihren abhängig gemachten Dienern und Dienerinnen stehend ein materiell komfortables Leben zu führen.

MichaelReiter hat geschrieben:
Die Unehrlichkeit und Heuchelei schreit zum Himmel. Die Heuchelei und Falschheit war schon immer da. Sie wurde so geschickt in einem ungeheuren, religiösen Betrugsbild versteckt, dass sie schwer zu entdecken war. Aber heute hat sich die Lüge selbst entlarvt.
Diese Erkenntnis ist heftig hart für Noch-Mitglieder. Bleiben sie dort, weil sie nicht weg können, dann müssen sie weiterhin mit der Heuchelei und Falschheit leben und umgehen. Welche guten Lösungen könnte es für Leute geben, die nur noch aus materiellen und sachlichen Gründen dort sind? Es wäre wichtig, dass gerade ältere und mittellose Menschen dort wohnen bleiben könnten, um Existenzproblematiken zu verhindern. Es muss verhindert werden, dass den Menschen mit einem möglichen "Missions-Aus" Angst gemacht wird. Woher könnte diesbezüglich Unterstützung kommen? Kann hier die Weltanschauungsbeauftragtenstelle helfen?

LG,
Pünktchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2015, 20:16 
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Registriert: Montag 3. Juni 2013, 17:06
Beiträge: 177
imporex hat geschrieben:
Zum Thema Zukunftsperspektive noch eine Info.

Es geht um den Bestand und Erhalt vom Glaubenshaus Hefsibah in Holland.
Nachdem über viele Wege versucht wurde, Hefsibah zu retten, bleibt nur noch eines übrig: das Glaubenshaus zu schließen und vorläufig nur noch die Gottesdienste dort abzuhalten.

So wurde nun vom holländischen SR-Stiftungs- und SR-Kirchenrat final beschlossen, das Glaubenshaus zu schließen.
Alle Hausgenossen wurden aufgefordert das Glaubenshaus zu verlassen und sich mit privater und staatlicher Hilfe um alternativen Wohnraum zu kümmern.
Am Wochenende sollen wohl noch Gottesdienste abgehalten werden, aber unter der Woche soll das Haus verschlossen bleiben.

Der große Rat (UBR) in Jatniel, Südafrika, sowie auch Fanie van Vuuren und der Vorstand in Deutschland, wurden schon vor 3 Wochen schriftlich darüber in Kenntnis gestellt.

Nun kann man nur noch gespannt warten und beobachten, ob die Beschlüsse der holländischen SR-Führung verwirklicht werden können.

Ein besonderes Augenmerk ist natürlich nun auch auf die Führung in Südafrika, wie wird sich der UBR und Fanie van Vuuren in der Sache mit dem Bestand des holländischen Glaubenshauses verhalten.
Wenn die Mitglieder das Glaubenshaus sowieso verlassen müssen, wäre dann ein Verkauf des Glaubenshauses nicht sinnvoll, um diesen und anderen Mitgliedern ihre Rente schnell nachzuzahlen?
Momentan könnten die Häuser und Einrichtungen, welche sich nicht mehr erhalten können, da entsprechend ihrer Größe die sich finanziell beteiligenden Mitglieder fehlen - bestimmt auch gut für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten genutzt werden. Von daher wären evtl. sogar Gemeindeverwaltungen an einem Kauf interessiert?

Wäre eine Konzentration auf den Erhalt ihres größten Glaubenshauses Libanon sinnvoll? Dass alle Mitglieder, die noch dort bleiben möchten, sich dort niederlassen und die anderen Häuser dann möglichst gut verkauft werden? Dann könnten sie ihren treuen übrig gebliebenen Mitgliedern auch ihr Alter besser und professionell sichern. Mit ausgebildetem Begleit- und Betreuungspersonal. Und eben der Rentensache besser gerecht werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 23. März 2015, 21:16 
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Registriert: Donnerstag 6. Juni 2013, 17:16
Beiträge: 258
agnelli hat geschrieben:
MichaelReiter hat geschrieben:
… Zur Umkehr gibt es nur einen Weg. Da helfen keine religiösen Handlungen. Da können noch so viele früh morgens im Saal kriechen und sich in der Asche wälzen. Dies ist alles vergebliche Ablenkung.

… Ich wünsche vielen weiteren Menschen den Mut, sich nicht mehr davor zu drücken und einschüchtern zu lassen, sondern die Verantwortung für das eigene Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich von der Macht der Spätregen Mission zu trennen. Hilfen dazu gibt es genügend. Den ersten Schritt muss jeder selber gehen! Gehen nicht reden!
Danke MR für den Beitrag und Hochachtung! Hab ihn jetzt erst entdeckt. Kann man 1:1 unterschreiben.

Den Südafrikanern muss man eines lassen: die haben wenigstens keine Skrupel, zu dem was sie an wirrem Zeug glauben auch öffentlich zu stehen.
Das öffentliche Literaturangebot ist auf der südafrikanischen Website je nach Sprache unterschiedlich. Wer sie jeweils beherrscht kann‘s meiste nachlesen.
Auf der deutschen und österreichischen Website werden die entscheidenden Dinge tot geschwiegen. Vermutlich eine Mischung aus Peinlichkeit und Kalkül. Sie
wissen, dass afrikanische Geisterwelt-, Prophetenvorstellungen und wirre Rituale in Europa in der Öffentlichkeit/bei Christen nicht so gut ankommen.

Eine Ausnahme auf der dt. Website ist deshalb Fred le Roux, südafr. Prophet und geistlicher Leiter Europa (vom Präsidenten persönlich ernannt), der auch in Deutschland mit seinen unumstösslichen Vorstellungen nicht zurückhält. Er schreibt was Spätregenchristen zu glauben und zu tun haben: nämlich dass der Heilige Geist selbstverständlich über einen Spätregenpropheten kommen kann (der arme Prophet kann ja nichts dafür!) und alle anwesenden Spätregenchristen zwingen darf, sich bäuchlings auf den Boden zu werfen um im inneren nach der Sünde der „eigenen Meinung“ zu suchen – mit dem Ziel diese auszumerzen.
So schnell wurde noch nie ein „Entschuldigungsbrief“ ad absurdum geführt– kaum ist er im Dez. 2014 veröffentlicht worden.

Aber dieser Anspruch dient der Machtkontrolle und -erhalt, sollte es der Prophetenclique tatsächlich mal an den Karren gehen (was ich leider nicht glaube).
Aber da baut er schon mal vor – man weiß ja nie. Prophet Martin Illig und Oberprophet Fanie van Vuuren werden‘s ihm danken.

MichaelReiter hat geschrieben:
… Seine hässliche Fratze ist enttarnt und heute für alle sichtbar, die es sehen und erkennen wollen. …
Absolut

Milkyway hat geschrieben:
... Inzwischen denke ich, dass es im Glaubenshaus immer mehr Menschen gibt, die ernsthafte Zweifel an der Prophetie haben, ...
Wie wird der Zweifel öffentlich artikuliert? Unterbricht jemand die prophetisch Botschaft im Gottesdienst? Dreht man den Propheten den Mikrophonstrom ab oder schaltet das Licht aus? Verweigerung oder sich auf Prophetengeheiss auf den Boden werfen? Das muss jeder selbst entscheiden. Am Ende gibt es in SR seit 85 Jahren nur eines: Gehen.
Nur ist das heute etwas leichter. Den Foren und der Presse sei Dank. In Deutschland gibt es doch sicher auch psychologische Stellen, wo man sich beraten lassen kann?!

A.

Volle Zustimmung meinerseits!
Gruß, Anton


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 28. März 2015, 15:06 
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Registriert: Samstag 23. August 2014, 13:32
Beiträge: 54
MichaelReiter hat geschrieben:
Der Geist, der in der Spätregen Mission schon immer geherrscht hat, hat seine Macht und seinen Schrecken für mich verloren.
....
Ich wünsche vielen weiteren Menschen den Mut, sich nicht mehr davor zu drücken und einschüchtern zu lassen, sondern die Verantwortung für das eigene Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich von der Macht der Spätregen Mission zu trennen. Hilfen dazu gibt es genügend. Den ersten Schritt muss jeder selber gehen! Gehen nicht reden!

Ich bin beeindruckt. Danke dir MichaelReiter für deine klaren Worte. Kannst du konkrete Hilfen, die man zum Aussteigen kriegen kann, benennen? Wäre eventuell gut für Leute, die gerne würden, aber nicht wissen wie das zu bewerkstelligen wäre.

Ich muss gestehen, dass ich die Hoffnung auf Wandel noch nicht aufgegeben habe. Es müsste möglich sein. Es wäre möglich, würde man sich von den Ursprungsgedanken der Menschen hassenden M. Fraser endlich mal verabschieden. Ihr Geist war KEIN guter, definitiv nicht! Ihr Geist war Nährboden für viel Elend!

Es könnte ganz einfach sein, würde die gemeinsame Vision "Christliches, demokratisches und achtungsvolles Miteinander auf der Basis gegenseitiger Wertschätzung" lauten. Dazu müssten alle am Bösen / Satan orientierten Rituale, alle Angstmacherei, alle destruktiven Macht- und Druckmittel tabu werden. Macht dürfte nur noch demokratisch eingesetzt werden. Ein demokratischer Umgang mit Macht müsste Standard werden.

Beste Grüße,
Emil


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 25. April 2015, 12:12 
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Beiträge: 4
Zitat:
Zitat imporex:
Es gibt jedoch einen Einwand. So wie es natürlich viele Menschen gibt, die an der Mission festhalten aufgrund eines bequemen religiösen Lebens, gibt es aber auch wirklich echte und aufrichtige Menschen in SR, die aufgrund einer "Zwangsverkettung", Alter oder Krankheit, keinen Ausweg sehen.
Dann gibt es vielleicht auch noch ein oder zwei Menschen, die intern den Kampf kämpfen, anderen Menschen zu helfen, ob noch Hausgenossen oder Ex-Hausgenossen, vollkommen egal, Hauptsache helfen wo man kann. Dazu gehört auch Aufklärung, wie sie z.B. auch hier auf Fruehsonne praktiziert wird. Und eines ist doch klar, von "innen" (als Hausgenosse) den Kampf zu kämpfen und Aufklärung zu betreiben, ist mit einer außergewöhnlichen Verfolgung und Verachtung verbunden. Dennoch werde ich dem Vorbild von Noah folgen, Wahrheit und Gerechtigkeit zu predigen, auch wenn "niemand" Gehör schenkt.
Lieber imporex.

ich respektiere deine Gedanken warum Menschen in der Spätregen Mission bleiben wollen. Jeder ist für seine Gedanken und Entscheidungen selbst verantwortlich. Es gibt eine interessante Aussage:

"Wer will, findet einen Weg, wer nicht will, findet Gründe."

Ich muss selber für mich definieren, ob das was ich tue auf Ausreden beruht, oder wahrhaftig ist. Wenn ich zum Ergebnis komme, dass es ehrlich ist, kann ich beruhigt meinem Weg folgen. Ein Weg wird sich immer auftun.

Einen lieben Gruß.

Michael Reiter


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 26. April 2015, 10:24 
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Registriert: Montag 3. Juni 2013, 17:06
Beiträge: 177
MichaelReiter hat geschrieben:
Zitat:
Zitat imporex:
Es gibt jedoch einen Einwand. So wie es natürlich viele Menschen gibt, die an der Mission festhalten aufgrund eines bequemen religiösen Lebens, gibt es aber auch wirklich echte und aufrichtige Menschen in SR, die aufgrund einer "Zwangsverkettung", Alter oder Krankheit, keinen Ausweg sehen.
Dann gibt es vielleicht auch noch ein oder zwei Menschen, die intern den Kampf kämpfen, anderen Menschen zu helfen, ob noch Hausgenossen oder Ex-Hausgenossen, vollkommen egal, Hauptsache helfen wo man kann. Dazu gehört auch Aufklärung, wie sie z.B. auch hier auf Fruehsonne praktiziert wird. Und eines ist doch klar, von "innen" (als Hausgenosse) den Kampf zu kämpfen und Aufklärung zu betreiben, ist mit einer außergewöhnlichen Verfolgung und Verachtung verbunden. Dennoch werde ich dem Vorbild von Noah folgen, Wahrheit und Gerechtigkeit zu predigen, auch wenn "niemand" Gehör schenkt.
Lieber imporex.

ich respektiere deine Gedanken warum Menschen in der Spätregen Mission bleiben wollen. Jeder ist für seine Gedanken und Entscheidungen selbst verantwortlich. Es gibt eine interessante Aussage:

"Wer will, findet einen Weg, wer nicht will, findet Gründe."


Diese Aussage ist schlau. Manchmal ist das Finden von Gründen einfach einfacher als das Treffen von Entscheidungen deren Folgen man hernach tragen muss. Wirklich nicht einfach, da oftmals die Konsequenzen von Entscheidungen im Vorhinen nicht so klar abzuschätzen sind. Alleine schon gründliches Abwägen kann aufwändiger sein, als Gründe zu finden.

LG, Pünktchen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsperspektiven
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 26. April 2015, 14:42 
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Registriert: Montag 3. Juni 2013, 20:15
Beiträge: 96
agnelli hat geschrieben:
Ja, wer nicht nach SR rein will, wird leider sehr gute Gründe dafür finden. Man muss vor SR immer noch warnen.[/list]
A.


Ja man muss vor SR nach wie vor warnen. Wer sich den letzten Rundbrief anschaut, wird sehen, dass sich in den Werkerköpfen gar nichts geändert hat!
Aber wir hier bleiben dran, versprochen!!!


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