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Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung
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Seite 13 von 19

Autor:  Emil [ Samstag 14. Februar 2015, 16:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Wie geht die Renten-Nachzahlgeschichte nun weiter?

Autor:  Milkyway [ Sonntag 15. Februar 2015, 15:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Lieber imporex,

wirst du uns über den Sachstand hier auf dem Laufenden halten, sodass diejenigen, die tatsächlich betroffen sind, wissen, wie sie vorzugehen haben um endlich ihre Nachzahlungen zu erhalten? Versuchen sollte man es auf jeden Fall!

Der Leserbrief von Herrn Buchholz ist super! Wenn die ganze SR-Geschichte nicht so unglaublich traurig wäre, hätte ich mich wirklich totgelacht, so viele Fehler sind darin enthalten! Ihr habt sie in euren Kommentaren wie ich finde hervorragend und sehr treffend beschrieben und analysiert. Ihr glaubt ja nicht, wie mir das Forum hilft meine Spätregen-Vergangenheit zu bewältigen und wie es inzwischen Teil meines Lebens geworden ist! Vielen Dank, echt!

Viele Grüße, Milky

Autor:  Emil [ Dienstag 17. Februar 2015, 13:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Emil hat geschrieben:
Milkyway hat geschrieben:

Hi Emil und Pünktchen

was das Alter angeht und die Tatsache, dass das Glaubenshaus für ältere Menschen noch immer ein „Zuhause“ ist, muss ich leider sagen, dass die Altersversorgung in SR nicht besonders gut funktioniert. Warum ist das so? Weil es da Rentner gibt, die Jahrzehnte für SR geschuftet haben und die, als im Sommer nicht genug Pflegepersonal zur Stelle war, doch tatsächlich ins öffentliche Pflegeheim abgeschoben wurden. Das ist aber noch nicht alles: diese armen Menschen mussten diesen Aufenthalt auch noch SELBST BEZAHLEN!

Leute, da platzt mir der Kragen und ich krieg soooooooooooo nen Hals! Das ist ein absolutes NO-GO!!! Eine Schande und eine Sauerei, was SR diesen alten Hausgenossenossen da angetan hat, die jahrzehntelang im Glaubenshaus geschuftet haben.

Sie wurden einfach abgeschoben und mussten das selbst bezahlen! Lasst euch DAS mal auf der Zunge zergehen!
Das ist KEINE Zusage von SR ihre Alten im Alter gut zu versorgen, oder?
Passt! Passt! Passt! Unglaublich unfassbar, aber genau so sind sie. Das muss das Gericht erfahren! Das müssen die Juristen wissen, dass es mit der Versorgungszusage im Alter in der Realität nicht weit her ist.

Beste Grüße,
Emil

In dieser Sache wurde mir mitgeteilt, dass die Spätregenmissions-Verantwortlichen angeblich gar nichts vom Versorgungsbedarf dieser Hausgenossen wussten. Die Familienangehörige, welche sich engagiert und liebevoll um sie kümmert, habe nicht um Urlaubsvertretung gebeten. Früher musste man sich zum Urlaub abmelden. Wie ist das heute?

Sollte es noch immer so sein, dann wussten die SR-Chefs Bescheid und kümmerten sich ihrerseits nicht um Versorgungsvertretung und das Wohlergehen ihrer alten und auf Hilfe angewiesenen Mitglieder.
Schaut so eine verlässliche Versorgungszusage aus?

Doch selbst, wenn die Betreuerin sich nicht getraut haben mag, um Vertretung zu bitten, ist das doch ordentlich peinlich seitens der SR-Chefs. Wie vertrauenswürdig sind sie für ihre Mitglieder?

Beste Grüße,
Emil

Autor:  Reporter [ Dienstag 17. Februar 2015, 21:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Versorgungs-Zusage durch SR? Ehrlich?

Zitat:
Schaut so eine verlässliche Versorgungszusage aus?
Doch selbst, wenn die Betreuerin sich nicht getraut haben mag, um Vertretung zu bitten, ist das doch ordentlich peinlich seitens der SR-Chefs. Wie vertrauenswürdig sind sie für ihre Mitglieder?

Beste Grüße, Emil
@Emil
Du greifst hier ein heiss umstrittenes Thema auf - und leider ist es hoch aktuell.

Nach meinen bisherigen Informationen habe ich von einem neuen Fall erfahren:
Das Glaubenshaus Bethesda ist ja speziell für pflegebedürftige ältere Menschen gebaut worden.
Dort wohnte seit Jahren Sr. B. / die Schwiegermutter des Ex-Vorstandes C.K.
Nun wurde sie krank, pflegebedürftig. Wird aber nicht gepflegt. Sondern ?

Sie wird verlegt in das Altersheim Ahorn in Beilstein - ein staatliches (oder auch privat geführtes) Altersheim, welches mit Spätregen absolut nichts zu tun hat.

Die so überzeugende Publikation der DSM, ihre Betagten würden bis zum Lebensende versorgt, erweist sich auch in diesem Fall als Luftnummer! Auch wenn Sr. B. nur Gemeinde von Libanon war, wurde sie trotzdem erstmal in Bethesda aufgenommen (oder auch ausgenommen) und jetzt, wo sie wirklich Hilfe und Pflege benötigt, schiebt man sie schnell ab.
Betagte werden auf Kosten des Staates abgeschoben. Das ist unterstes Niveau und zeigt nicht nur die Einstellung der DSM, sondern zunehmend die Fundamente, welche in dieser Mission auf allen Seiten zerbröckeln.
Obwohl die DSM EX-Hausgenossen/Innen einlud, sie könnten ja im Alter wieder in das Glaubenshaus zurück kommen, um sich versorgen zu lassen, wird hier klar:
Die DSM ist real gar nicht mehr in der Lage, ihre Versprechen einzulösen!
Grossartige Publikationen auf Papier und mit Worten - aber die Tatbeweise fehlen immer wieder!

Es ist einfach nur traurig, es ist glaubenszerstörend, es ist eine Lüge, die man von den eigenen Leuten, die eine grosse Familie sein wollen, ertragen muss - für die Betroffenen und deren Familienangehörige.
Und eine triste Aussicht für diejenigen, welche als Insassen eines Glaubenshauses dem gleichen Schicksal in die Augen schauen müssen, wenn sie sich selbst nicht mehr aus eigener Kraft versorgen können.

Reporter

Autor:  Emil [ Mittwoch 18. Februar 2015, 00:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Reporter hat geschrieben:
Auch wenn Sr. B. nur Gemeinde von Libanon war, wurde sie trotzdem erstmal in Bethesda aufgenommen (oder auch ausgenommen) ...
Trauriges aber passendes Wortspiel. Sie nehmen Leute aus und Leute lassen sich ausnehmen. Der Trick ist vermutlich das Spiel mit der Prophetie. Die Leute bezahlen für die Nähe zum heiligen Geist, der dort direkt mit den Menschen spricht.
So nah sind sie Gott in einer Landeskirche nicht. Vermutlich...
Beste Grüße,
Emil

Autor:  mamamia [ Donnerstag 19. Februar 2015, 15:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Zitat:
Bethesda eine Heimstätte für Alte und Pflegebedürftige ?
Na ja, in der Zeit von H.-P.S. war es allem Anschein nach so, wenn Gemeindeglieder einen alten Familienangehörigen anmeldeten, war gleich die allererste Frage: Wie hoch ist die Rente der Person? Alles Andere war weniger wichtig.
Hatte die betreffende Person eine niedrige oder normale Rente, wurde der Fall mit einer einfachen und undurchsichtigen Begründung abgelehnt.
H.-P.S. fand anscheinend: Es mußte schon etwas lohnend sein, es mußte genug heraus springen, sonst war es nicht mehr interessant.
Pfui Teu.....wie schlecht ist das!

mamamia

Autor:  mamamia [ Donnerstag 19. Februar 2015, 15:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Zitat:
Zitat Buchholz:
Meine eigene Erfahrung mit der DSM sagt etwas anderes aus.
Bis zu meinem 16. Lebensjahr im Jahr 1974 war ich aufgrund meiner Eltern in der DSM.
Ich finde das einfach nur witzig!
.... pfffffffft, ich war aufgrund meiner Eltern in der DSM.....

Der Vergleich mit Guantanamo ist auch einfach nur geschmacklos. Um diese zwei Welten mit einander zu vergleichen, ist nicht gerade intelligent.

Johann Buchholz (Hansi) war als kleiner Junge mit seinen Eltern mit gegangen.
Seine Eltern haben ihm klar nichts in den Weg gelegt, als er nicht mehr mitgehen wollte, sie haben dieses Licht selber ja auch freiwillig verlassen!

Und gerade er sollte die Sache richtig beurteilen können?
Wieso macht er sich jetzt auf einmal so dick für die DSM?
Hat er was davon?

Fr. Gruß
Mamamia

Autor:  Anton [ Sonntag 22. Februar 2015, 22:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

mamamia hat geschrieben:
Zitat:
Zitat Buchholz:
Meine eigene Erfahrung mit der DSM sagt etwas anderes aus.
Bis zu meinem 16. Lebensjahr im Jahr 1974 war ich aufgrund meiner Eltern in der DSM.
Ich finde das einfach nur witzig!
.... pfffffffft, ich war aufgrund meiner Eltern in der DSM.....

Der Vergleich mit Guantanamo ist auch einfach nur geschmacklos. Um diese zwei Welten mit einander zu vergleichen, ist nicht gerade intelligent.

Johann Buchholz (Hansi) war als kleiner Junge mit seinen Eltern mit gegangen.
Seine Eltern haben ihm klar nichts in den Weg gelegt, als er nicht mehr mitgehen wollte, sie haben dieses Licht selber ja auch freiwillig verlassen!

Und gerade er sollte die Sache richtig beurteilen können?
Wieso macht er sich jetzt auf einmal so dick für die DSM?
Hat er was davon?

Fr. Gruß
Mamamia
Grüße dich Mamamia,

habe dich vermisst!

Stimme dir vollumfänglich zu. Ihm tut sein Geschwafel nicht weh, musste sich dafür keinen Zacken herausreißen, was solls, die Zeugen sind doch auch nicht besser ;-).

Gruß vom Anton

Autor:  Pünktchen [ Sonntag 8. März 2015, 19:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

imporex hat geschrieben:
...
Der Erste präsentierte sich als von Gott berufen und gesandt, das hartnäckige und halsstarrige deutsche Volk zu retten.
Die beiden Anderen hatten nichts zum vortragen und sagten, sie wollen nur kindlich und niedrig dienen und beriefen sich auf Gottes Hilfe, Führung und Leitung.
WIE geht das? Wie weiß man, ob Gott hilft, führt und leitet? Wenn es einem recht ist und alles nach den eigenen guten Vorstellungen läuft?

Für mich sind das Worte, für die es keiner Qualifikation bedarf. Solche Worte kann jeder sagen. Mit solchen Worten wird oft manipuliert, aber wie können sie auf ihre Wirkungsweisen überprüft werden?

Autor:  Anton [ Mittwoch 11. März 2015, 22:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Betroffenenhilfe & Aufklärung - Prozessvorbereitung

Super agnelli. Super gut kommentiert! Einwandfrei. So schauts aus. Leider.

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